Projektbeschreibung

Frei von Essstörungen:

Manche „fressen“ Probleme in sich hinein, finden alles zum „Kotzen“ oder können nichts mehr „aufnehmen.“ Solche Sätze sagen viel aus und werden oft von Menschen mit Essstörungen geäußert.

Das Leben nicht mehr zum „Kotzen“ finden, kann ein Ziel hier in der Therapie sein sowie zu lernen, mit Gefühlen anders umzugehen.

Angehörige und Freunde meinen oft mit Sätzen, wie „jetzt ess doch einfach etwas mehr!“ oder „reiß dich doch zusammen!“ motivieren zu können, doch das ist meistens der falsche Weg. So „einfach“ ist es nicht, deshalb ist professionelle Hilfe gefragt. Manche Menschen mit Essstörungen sind schlichtweg mit ihrer jetztigen Lebenssituation überfordert, die Krankheit kann hier als körperliches Signal dienen. Manche trauen sich nichts zu, haben ein schlechtes Selbstbewusstsein, können Dinge nicht ansprechen. Die Krankheit dient hier als „stiller“ Kommunikationsträger.

Ein „dummes“ Kommentar der Mitmenschen kann als Auslöser reichen, beispielsweiße, „du hast aber dicke Beine!“. Die Modebranche trägt mit teilweise extrem untergewichtigen Models ebenfalls ihren Beitrag.